Es ist noch Ende Oktober und das Jahr lange noch nicht zu Ende. Was man aber jetzt schon mit Sicherheit sagen kann, ist, dass Netbooks neben Smartphones, vor allem neben iPhone und iPodTouch, zu den Gewinnern und beliebtesten mobilen Geräten in Jahr 2009 zählen. Netbooks sind klein und kompakt, leicht, verhältnismässig günstig, haben im Vergleich zu Notebooks wesentlich längere Akkulaufzeiten, sind also sparsamer, und aus diesen Gründen die besten mobilen Begleiter im Alltag und für Unterwegs. Und da ein Netbook-Besitzer ja weiss, wofür und zu welchen Zwecken Netbooks gebaut worden sind, weiss er, Dinge wie das Fehlen eines optischen Laufwerkes etwa, oder der nötigen Leistungsstärke, um mit einem Netbook anspruchsvolle Dinge wie beispielsweise 3D-Spiele oder resourcenintensive Grafikprogramme auszuführen zu können, nicht als Schwächen, sondern als Charaktarestischen Merkmale eines Netbooks anzusehen.
Die aller meisten Netbook werden mit Windows XP oder einem sog. Open Source Betriebssystem wie einer Linux-Distribution betrieben. Windows Vista kommt aufgrund der resourcenintensität für Netbooks also nicht in Frage. Umso mehr freuen sich Microsoft selbst und Windows-User über den Nachfolger von Windows Vista, Windows 7, das nun seit wenigen Tagen auf dem Markt ist. Windows 7 soll schlanker, schneller und weniger resourcenhungrig sein und also auch auf Netbooks lauffähig. Viele Netbook-Besitzer freuen sich schon über Windows 7 und würde es gerne auf ihren Netbooks installieren. Spätestens an dieser Stellestellt sich aber die Frage, wie man Windows 7 auf ein Netbook ohne DVD-CD-Laufwerk installiert könnte. Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn er sich auch hier nicht etwas einfallen lassen würde, wie er sein Windows doch an den Man bringen könnte. Und so bietet er eine Lösung, man könnte es auch eine Zwischenlösung nennen, wie man trotzdem Windows 7 auch auf Netbooks könnte. Wahrscheinlich solange, bis neue Netbook-Modelle, diesmal mit optischen Laufwerken auf den Markt kommen.
Die Lösung kommt in Form eines kleinen Softwareprogramm Namens Windows 7 USB/DVD Download tool, das man im Microsoft Store kostenlosen Downloaden kann. Mit diesem Tool lässt sich eine Windows7 Iso-Datei, also eine Windows7 Image-Datei auf einen USB-Stick ziehen bzw. installieren. Der USB-Stick wird dann an Stelle einer Windows7-DVD eingesetzt, von dem man dann Windows7 auf ein Netbook installieren kann. Der USB-Stick sollte allerdings 4GB Speicherplatz haben. Das Netbook muss natürlich auch von einem USB-Stick starten bzw. booten können. Sollte das nicht der Fall sein, wovon ich ausgehe, dann muss man gegebenenfalls noch im Bios des Netbooks die Bootpriorität einstellen, und zwar so, dass das Gerät erst von einem USB-Stick booten kann, bzw., wie man einen USB-Stick bootfähig machen kann. Die BIOS-Änderungen kann natürlichauch wieder umgestellt bzw. rückgängig gemacht werden, sollten Probleme beim Start des Windows auftreten. An dieser Stelle sei erwähnt, dass jeder, der an
seiner BIOS herumwerkelt, genau wissen muss, was er tut und dass er alleine die Verantwortung dafür übernimmt.
Eine ISO-Datei von Windows7 kann man entweder selber erstellen, oder wenn man Windows7 schon gekauft hat, auch im Microsoft Store herunterladen und mit dem Windows 7 USB/DVD Download tool direkt auf einen USB-Stick ziehen. Die ISO-Datei bzw. die Image-Datei direkt beim Microsoft herunterzuladen, damit erspart man sich natürlich den Zwischenschritt, selber eine erstellen zu müssen. Für diejenigen, die selber Eine Image-Datei, bzw. eine ISO-Datei erstellen möchten, gibt es natürlich gängige Brennprogramme, wie etwa Nero.

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