Mobile Telekommunikation und mobiles Internet ist ein Zukunfts- und Wachstumsmarkt und Mobile Datendienste seit einigen Jahren auf einer Boomreise, in Deutschland und europaweit. Das bestätigt uns auch BITKOM, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V in seiner brandaktuellen Pressmitteilung von Gestern den 16. Juli 2009. Demnach wird für die Jahre 2009 und 2010 ein Wachstum von jeweils sagenhafte zehn Prozent prognostiziert. Und Deutschland ist dabei der zweit grösste Markt nach Großbritanien. Demnach sind den Bürgern und Unternehmen in der EU in diesem Jahr mobile Internet- und mobile Datendienste 32,6 Milliarden Euro wert.
Soviel geben sie für Mobile Internt Services aus. Im kommenden Jahr soll die Summe sogar bei 36 Milliarden Euro EU-Weit liegen. Und Deutschland liegt mit 5,2 Milliarden Euro Marktvolumen an zweiter Stelle nach Großbritanien. Um aber an dieser Stelle kurz ein Paar weitere Daten und Zahlen mit den oben genannten in Verbindung zu bringen, die Bundesnetzagentur beziffert in seinem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht nähmlichdie bundesweite Netzabdeckung mit dem schnellen Mobilfunknetz der dritten Generation UMTS im Jahr 2008 mit 56 bzw. 81 Prozent, je nach Angebot der jeweiligen Netzbetreiber an den jeweiligen Standorten. Also auch teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Netzbetreibern, was Verfügbarkeit und Geschwindigkeit angeht.
Dabei sind die Zahl derjengen in Deutschland, die mit Handy ins Internet gehen, deutlich unter 10 Prozent. Die Kosten sind immer noch einfach hoch. Ich erinnere mich noch an die horrenden Summen bei der UMTS-Lizenzversteigerung im Jahr 2001. Wäre ja auch ziemlich naiv zu glauben, dass die Produkte, die später aus diesen versteigerten UMTS-Lizenzen hevorgehen würden, von Beginn an günstig und für jedermann verfügbar sein würden.

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