Mobiles Internet ist in aller Munde. Dabei geht es darum, im Idealfall, alles, was wir mit einem Computer oder Notebook machen können, auch mobil und mit unseren leistungsfähigen modernen und funktionsreichen mobilen Endgeräten wie unseren Handys, Smartphones und PDAs machen zu können. Neue Mobilfunktechnologien wie UMTS, HSDPA und HSUPA, immer funktionsreicher und leistungsfähiger werdenden mobilen Endgeräte eben, sowie mobile Web-Applikationen wie mobile Web-Browsers und mobile Betriebssysteme machen es möglich, Inhalte des weltweiten Netztes WWW auch und in erster Linie für Handys, Smartphones und PDAs zugänglich machen zu können. Die Aufgabe, die dabei zu lösen gilt lautet, Webinhalte und Webapplikationen spezielle für mobile Endgeräte zu konzipieren, zu entwickeln und zu programmieren, die die Nutzung des Internets auch mobil möglich machen. Surferlebnis und Funktionalität stehen dabei im Fordergrund und sollten sich im Ideallfalls von denen des Nicht-Mobilen-Surfens nicht wesentlich unterscheiden, wenn man erreichen möchte, dass mobile Internetnutzer ihre Freude und den Spass an mobiles Surfen nicht schhnell wieder verlieren. So dass wir sicherlich in den kommenden Jahren auch eine besondere Konzentration auf Bereiche wie Mobile Programming, Mobile Development oder auch Mobile Webdesign erleben werden.
Mit Handys auf das Internet zugreifen zu können, ist natürlich seit Anfang der 90er Jahre möglich. Das mobile Surfen mit dem Handy bereitete allerdings kein grosses Vergnügen. Nicht wirklich. Zum einen, weil die Handys nicht wirklich für Surfen und mobile Internetnutzung gemacht worden waren, zum anderen, weil der Mobilfunknetz mit seinen niedrigen Datenübertragungsraten und -geshwindigkeiten die möglichkeit des schnellen mobilen Surfens einfach nicht bieten konnte. Der Mobilfunknetz musste also weiterentwickelt, und schnellener mobile Datenübertragungs-Standards eingeführt werden. Zu diesem Zweck wurden weitere Standards wie HSCSB, GPRS und EDGE eingeführt, die für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sorgten. Die bisher wichtigste Weiterentwicklung des Mobilfunknetztes jedoch kam mit der Einführung von UMTS-Standard im Jahr 2006. Auch UMTS wurde weiterentwicklt und es entstanden die beiden UMTS-Erweiterungen HSDPA, die für Downloadgeschwindigkeiten bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde sorgen sollte, sowie HSUPA, die Uploadraten bis zu 1,45 Megabit pro Sekunde garantieren sollte.
Moderne Mobilfunktechnologien, leistungsfähige mobile Endgeräte und mobile Webanwendungen sind dabei die Hauptbausteine, auf die das mobile Internet basiert. Sie erst einmal zu entwickelt, weiterzuentwickeln, und in Einklag zu bringen, wird die grosse und spannende Aufgabe der nächten Jahre sein, die nicht nur Mobilfunkanbieter, Mobilgerätehersteller und all diejenige zu bewältigen haben, die mobile Webseiten entwicklen, Schnittstellen für mobile Geräte programmieren, oder aber auch schon bestehenden Webinhalte für mobile Geräte und mobiles Surfen umzugestalten und umzuprogrammieren haben.
Aber mobiles Internet ist viel mehr als nur mobiles Surfen. Mobile banking, eigene Bankgeschäfte mobil und Unterwegs und von überall aus erledigen zu können, ist ein anderer Aspekt des mobilen Internets. Ebenso die mobile Bezahlung, an der Tankstelle, im Kino, beim Taxifahren, im Restauran, an der Kasse oder aber auch im Parkhaus mit dem Handy bzw. Smartphone mobil und schnell und quasi im gehen zu bezahlen, sind weitere Möglichkeiten, die das Mobile Internet mitbringt. Sein komplettes mobiles Büro in Form von Smartphones oder PDAs in der Tasche tragen zu können, kann ebenfalls sehr praktisch und verlockend sein. Inwieweit und ob die genannten mobilen Technologien inzwischen von Usern von mobilen Endgeräten angenommen und benutzt werden, möchte ich mit einer sehr interessanten Umfrage ergänzen, die im März dieses Jahres von Dialego erhoben wurde. Zu der Umfrage.

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