Den Slogan „Schulen ans Netz“ kennen wir ja schon. Der nächste Slogan dieser Art könnte lauten: Mobile Schule, oder ähnlich. Denn derzeit läuft in der Schweiz ein Projekt, in dessen Rahmen jeder Schüler einer 5. Klasse der Projektschule Goldau ein nagelneues iPhone 3G bekommt. Das neue iPhone 3G ist zunächst natürlich ausschliesslich für den Unterricht gedacht und darf als Lehrmittel eingesetzt werden. Später dürfen die fünftklässler das iPhone 3G Smartphone auch privat benutzen und damit ins Internet mobilsurfen und mobiltelefonieren. Die iPhone-Projekt-Kosten werden von der schweizer Mobilfunkbetreiber Swisscom getragen. Das iPhone 3G soll dabei als Nachschlagewerk und Lexikon benutzt werden und beim Erledigen der alltäglichen Schulischen Aufgaben helfen.
Die Schüler der Projektschule sollen jedenfalls von ihren neuen iPhone 3Gs Smartphones begleistert gewesen sein und viele iPhone-Funktionen sehr schnell verstanden haben. Das iPhone-Schulprojekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Dabei wollen Forscher herausfinden, welche Auswirkungen der Umgang von Schülern mit einem Smartphone auf den schulischen Alltag hat und wie sich Smartphones sinnvoll in den schulischen Unterricht einbinden lassen würden.
Derart iPhone- bzw. Smartphone-Projekte gab und gibt es natürlich auch an japanischen Hochschulen und Collages, wo man das iPhone als Lehrmittel und zur Anwesenheitskontrolle der Studierenden einsetzt. Es sollen, mal ganz Unter uns gesagt, einige, aber nur einige japanische Studenten gegeben haben, die das eine oder andere Mal, ihre studentische Stammkneipen mit ihrem Volesungssaal verwechselt haben, so dass die Leitung einer Hochschule auf die Idee kam, ihre Studenten mit Hilfe von, im iPhone integrierten GPS-Empfänger zu orten, ob sie im Vorlesungssaal oder doch in der Kneipe nebenan sitzen.

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